• Tiaji Sio

    Tiaji Sio

    An der Harvard Kennedy School möchte sich Tiaji damit beschäftigen, wie die Zukunft der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik gestaltet werden kann.

    Tiaji Sio absolvierte ein duales Studium beim Auswärtigen Amt. Während ihres Studiums beschäftigte sie sich mit UN Resolution 1325 und der wirtschaftlichen Stärkung von Frauen in Nachkriegssituationen. Anschließend war sie für das Auswärtige Amt in Berlin sowie an den Deutschen Botschaften in Senegal, Mosambik und zuletzt Vietnam tätig. Zudem absolvierte sie ein Masterstudium in International Development an der University of Edinburgh, währenddessen sie sich vor allem mit Fragen zu kolonialen Kontinuitäten in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetze. 2019 gründete sie die ehrenamtliche Initiative Diplomats of Color, mit der sie maßgeblich den Diskurs um Diversität und Inklusion in der Bundesverwaltung vorantrieb. 2021 wurde sie von JoinPolitics als politisches Talent gefördert und baute mit DIVERSITRY ein interministerielles Diversitätsnetzwerk auf. Für ihr gesellschaftspolitisches Engagement wurde sie auf der Forbes 30 Under 30 Liste, als Top 40 Unter 40 des Capital Magazins, mit dem Creative Bureaucracy Award und dem Engagementpreis der Studienstiftung des Deutschen Volkes ausgezeichnet.

  • Henrik Mader

    Henrik Mader

    In Harvard möchte Henrik der Frage nachgehen, wie Gesundheitssysteme nachhaltig gestaltet werden können und wie sowohl der öffentliche als auch der private Sektor dazu beitragen können. Dabei interessiert er sich besonders für Anwendungsfelder von datenbasierten, analytischen Methoden.

    Henrik Mader studierte Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und San Diego. Während seines Studiums beschäftigte er sich mit Fragestellungen im Bereich Corporate Finance und arbeitete am Lehrstuhl für Wirtschaftstheorie von Herrn Prof. Dr. Thomas Tröger.
    Im Anschluss an sein Studium war er für vier Jahre als Berater bei McKinsey & Company tätig, wo er internationale Klienten aus dem Gesundheitsbereich bei Transformationen und strategischen Neuausrichtungen begleitete.

  • Lucy Kruske

    Lucy Kruske

    An der Kennedy School möchte sich Lucy mit sozialgerechten Ansätzen für die Zukunft der Arbeit beschäftigen, die eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung fördern.

    Lucy Kruske studierte internationale Bildungspolitik an der Harvard University sowie Betriebswirtschaftslehre an der ESB Business School und der North Carolina State University.
    Sie leitete Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen in den USA und Deutschland und wechselte später zur internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung, wo sie sich auf arbeitsmarktorientierte Berufsbildungkonzepte spezialisierte.
    Zuletzt arbeitete Lucy als Beraterin bei der Weltbank mit einem Fokus auf bildungspolitische Projekte im Bereich der Kompetenzentwicklung und der beruflichen Bildung in Afrika und Eurasien. Ehrenamtlich engagiert sie sich für die Förderung von Erstakademikern aus einkommensschwachen Familien.

  • Arsen Fazlovic

    Arsen Fazlovic

    An der Harvard Kennedy School möchte sich Arsen mit politischer Kommunikation, Planung und Führung beschäftigen um mittelfristig mehr Verantwortung zu übernehmen.

    Arsen Fazlovic studierte Politik, Verwaltung und internationale Beziehungen in Friedrichshafen, London, Paris und Strasbourg mit Arbeitsaufenthalten u.a. im Cabinet Office des britischen Premierministers und im französischen Finanz- und Wirtschaftsministerium. Nach Laufbahnstationen im baden-württembergischen Ministerium für Finanzen und Wirtschaft – u.a. im Leitungsstab des Ministers und stv. Ministerpräsidenten – war er zuletzt an das Auswärtige Amt abgeordnet. Dort bereitete er mitunter bilaterale Termine des Bundespräsidenten, der Bundeskanzlerin und des Bundesaußenministers vor und verfasste als Vorsitzender einer Ratsarbeitsgruppe während der deutschen EU- Ratspräsidentschaft federführend Beschlussvorlagen für den Rat der Europäischen Union.

  • Julia Conrad

    Julia Conrad

    In Harvard möchte Julia Möglichkeiten erarbeiten, wie die Zusammenarbeit mit neuen Weltwirtschafts-Akteuren wie China innerhalb bereits bestehender Global Governance Plattformen der internationalen Entwicklungsförderung intensiviert und nachhaltig gestaltet werden kann.

    Julia Conrad hat nach einem einjährigen Freiwilligendienst im ländlichen China Internationale Volkswirtschaftslehre an der Universität Tübingen und der Shanghai University of Finance and Economics studiert. Berufliche Erfahrungen sammelte sie im Projektmanagement bei der GIZ in Peking und im Rahmen des Carlo-Schmid Programms im Applied Learning and Research der International Finance Corporation (IFC, Weltbank Gruppe) in Dakar. Seit 2018 ist sie bei IFC als Operations Analyst tätig, wo sie vorwiegend mit Akteuren des Privatsektor an der Planung und Umsetzung von Initiativen zur Förderung finanzieller Inklusion im Mikro- und Agrarsektor arbeitet.

  • Linn Bieske

    Linn Bieske

    In Harvard möchte sich Linn auf Cybersecurity, nationale Sicherheit und internationale Beziehungen spezialisieren. Als Co-Chair der German American Conference hofft sie Raum für Dialog zu schaffen und die transatlantische Beziehung zu stärken.

    Linn Bieske hat Business Analytics am Imperial College London sowie Materialwissenschaften an der RWTH Aachen, ETH Zürich und Harvard University studiert. In den letzten Jahren hat Linn als Analytics Consultant bei McKinsey in Zürich gearbeitet und sich auf Advanced Analytics Transformationen im Pharmabereich sowie im Rohstoff- und Energiesektor fokussiert. Zum Beispiel half sie Impfstoffproduktionen mittels Machine Learning zu verbessern. Darüber hinaus engagiert sich Linn bei dem gemeinnützigen Verein "Legatum", um junge Talente aus den neuen Bundesländern zu fördern und gründete die Initiative "Europe's digital future", um eine Austauschplattform zwischen jungen digitalen Talenten, der Politik, der Wirtschaft sowie der Wissenschaft zu schaffen.

  • Maike Sieben

    Maike Sieben

    In Harvard möchte Maike sich mit der strategischen Entwicklung des öffentlichen Sektors, Veränderungsprozessen in religiösen Organisationen sowie mit außen- und sicherheitspolitischen Fragen beschäftigen.

    Maike Sieben studierte – nach einem einjährigen Freiwilligendienst in Südamerika – Soziologie, VWL und BWL an der RWTH Aachen sowie Internationale Beziehungen am St. Antony's College der University of Oxford. Während ihres Studiums absolvierte sie unterschiedliche Praktika im Bereich der europäischen und internationalen Zusammenarbeit, u.a. beim Europäischen Auswärtigen Dienst (EEAS) in Kenia, der Konrad-Adenauer-Stiftung in Amman sowie der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Berlin. Seit 2018 arbeitet sie bei der Boston Consulting Group und unterstützt dort vorwiegend Projekte im öffentlichen und gemeinnützigen Sektor. Zuletzt durfte sie unterschiedliche Strategieprozesse kirchlicher Organisationen beratend begleiten und konnte dabei an ihr vielfältiges ehrenamtliches Engagement in der katholischen Kirche anknüpfen.

  • Quoc-Viet Nguyen

    Quoc-Viet Nguyen

    Viet möchte an der Kennedy School untersuchen, wie sich moderne Medizintechnik und Healthcare-Digitalisierung in Public Health-Systeme integrieren lassen, sowie den Einfluss der Digitalisierung auf Arbeitsmarkt- und Sozialsysteme erforschen.

    Quoc-Viet Nguyen studierte Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschaftswissenschaften an der RWTH Aachen und der KTH Stockholm. Seine akademischen Schwerpunkte waren dabei die Medizinische Bildgebung, Kommunikationstechnik und Verhaltensökonomie. Abseits des Studiums engagierte er sich für die Friedrich-Ebert- Stiftung in der studentischen Bildung mit europapolitischem Kontext.
    Die Themen Medizintechnik und Digitalisierung trieb er in verschiedenen Stationen bei Siemens Healthineers und Philips Healthcare sowohl strategisch als auch fachlich. Als Gründer einer internen Start-Up Initiative bei Siemens Healthineers entwickelte er mit seinem Team ein Delivery- Tracking- und Monitoring-System für kritische Bauteile von medizinischen Großraumgeräte. Anschließend entwickelte er als strategischer Analyst in Singapur digitale Healthcare- Strategien für den Großraum Asien.

  • Leonard Falke

    Leonard Falke

    Leonard möchte in Harvard seine außen- und sicherheitspolitischen Kenntnisse um eine entwicklungspolitische Sichtweise ergänzen und konkrete Ansätze für eine erfolgreiche EU-Afrika-Politik im 21. Jahrhundert erarbeiten.

    Leonard Falke studierte Jura in München und London, mit Fokus auf Europa- und Völkerrecht. Anschließend absolvierte er sein Rechtsreferendariat am Hanseatischen Oberlandesgericht, u.a. mit Stationen bei der Staatsanwaltschaft Hamburg und in der Außen- und Sicherheitspolitischen Abteilung des Bundeskanzleramts.

    Nach Abschluss des 2. Staatsexamens arbeitete Leonard zunächst als Referent für Politische Planung im Bundestagswahlkampf 2017. Nach einem dreimonatigen Aufenthalt an der Lagos Business School in Nigeria, wechselte er zur Boston Consulting Group (BCG) in Wien. Bei BCG arbeitete Leonard vorwiegend an Projekten im Finanz- und Öffentlichen Sektor. Von 2013 bis 2019 leitete Leonard den Bereich Bilaterale Gespräche im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz.

  • Isabel Kleitsch

    Isabel Kleitsch

    Isabel möchte sich an der Kennedy School mit der Frage beschäftigen, wie der öffentliche Sektor vorausschauender und besser in humanitären Krisen agieren kann.

    Isabel Kleitsch hat Politik- und Verwaltungswissenschaften in Konstanz, Coimbra und Lissabon sowie Friedens- und Konfliktforschung an der Goethe Universität Frankfurt studiert.

    Berufliche Stationen hatte sie u.a. im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages sowie beim Beratungsunternehmen adelphi consult.

    Zuletzt war sie bei der KfW Entwicklungsbank für die Umsetzung eines Wiederaufbau-Projekts in ehemals vom IS besetzten Gebieten im Irak zuständig. Im Vorstand des Vereins Sprung ins Leben – salto hacia la vida e.V. engagiert sich Isabel für eine bessere Prothesenversorgung von Kindern in Ecuador.

  • Christian Ruckteschler

    Christian Ruckteschler

    Christian möchte sich damit beschäftigen, wie eine effektive Entwicklungspolitik in der internationalen Staatengemeinschaft des 21. Jahrhunderts aussehen kann, und welche Chancen digitale Technologien dafür bieten.

    Christian Ruckteschler studierte VWL, Politik und Philosophie an der University of Oxford. Während seines Masterstudiums spezialisierte er sich auf Entwicklungsökonomie mit einem regionalen Fokus auf den Mittleren Osten und Afrika.
    Neben dem Studium leitete er eine pro-bono Beratung für Mikrofinanzorganisationen, und gründete die Oxford Blockchain Society, um die Chancen und Risiken digitaler Währungen zu untersuchen.
    Auslands- und Berufserfahrung sammelte Christian am Goethe-Institut in Jordanien und bei der Weltbank im Senegal, wo er an der Nutzung digitaler Technologien zur finanziellen Inklusion arbeitete, und wissenschaftliche Studien betreute.
    Zuletzt war Christian für die Boston Consulting Group in London tätig, und engagierte sich für den Aufbau eines Sozialunternehmens in Ghana.

  • Ahmed Ragab

    Ahmed Ragab

    Ahmed möchte sich in Harvard mit Bildungs-, Migrations- und Identitätspolitik im Kontext einer zunehmend diversen Gesellschaft befassen.

    Ahmed studierte Volkswirtschaftslehre mit einem Fokus auf Ökonometrie und Entwicklungsökonomik an der Universität Mannheim und der Goethe Universität Frankfurt.
    Erste berufliche Erfahrungen sammelte er am Lehrstuhl für Internationale Wirtschaftspolitik an der Goethe Uni und als Berater bei McKinsey & Co. Danach war er in der Geschäftsleitung des sozialen Start-ups Kiron Open Higher Education tätig, wo er Projektmanagement, Partnerschaften und Finanzen verantwortete. Zuletzt leitete er die Internationalisierung und das Business Development bei einer digitalen Hochschule.

  • Chris Nadine Kranzinger

    Chris Nadine Kranzinger

    Chris Nadine wird sich in Harvard mit der Entwicklung und Anwendung sowie den Auswirkungen von maschinell lernenden Systemen befassen.

    Um Statistik in Aktion zu erleben, ist die Karlsruher Ingenieurin und Yale-Ökonomin nach einer Station an der ETH Zürich beim Datenanalyse-Startup QuantCo eingestiegen und unterstützt hier Unternehmen drin, bessere, datenbasierte Entscheidungen zu treffen. Hierfür verantwortet Chris Nadine u.a. die Implementierung von maschinell lernenden Systemen an der Schnittstelle zwischen datengetriebener Prozessoptimierung und algorithmischer Preissetzung.

    Chris Nadine ist Gründungsmitglied des Bundesverbands Künstliche Intelligenz (KI), hat die Erstellung der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung begleitet und ist seit Ende 2018 zudem an der Umsetzung ausgewählter Maßnahmen der KI-Strategie beteiligt.

  • Leonie Beyrle

    Leonie Beyrle

    Leonie Beyrle möchte in Harvard Lösungsansätze zur Korruptionsbekämpfung herausarbeiten, die sowohl internationales Recht als auch innovative Technologien nutzen.

    Leonie studierte Politikwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Philosophie sowie Jura und spricht 6 Sprachen. Nach dem Studium in Warwick und London arbeitete sie bei der International Bar Association an Projekten zu Antikorruptionsreformen. Anschließend arbeitete sie bei Freshfields Bruckhaus Deringer als Anwältin in London und New York an Schiedsverfahren im Bereich Investitions- und Handelsrecht, sowie internationalen Korruptionsuntersuchungen und beriet Nichtregierungsorganisationen unentgeltlich zu Fragen des Völkerrechts. Gleichzeitig war sie im "Legal Technology" Team der Kanzlei tätig, wo sie sich insbesondere mit Anwendungsmöglichkeiten für künstliche Intelligenz im juristischen Bereich auseinandersetzte und juristische Apps mitentwickelte. An der Harvard Kennedy School möchte Leonie auf beide Perspektiven aufbauen und untersuchen wie sich juristische und technologische Mittel kombinieren lassen, um Korruption auf internationaler Ebene zu bekämpfen.

  • Julius Gunnemann

    Julius Gunnemann

    Julius Gunnemann möchte sich in Harvard mit Sozialsystemen und zukünftiger Arbeitslosigkeit beschäftigen.

    Julius hat VWL in Edinburgh, Philadelphia und Oxford studiert. Während des Studiums gründete er einen Start-Up im Bildungsbereich und sammelte u.a. beim Europäischen Parlament praktische Erfahrungen. Nach dem Studium ging er zur Weltbank, wo er hauptsächlich an ökonometrischen Modellen für Cash Transfer-Programme in der Sahel arbeitete und randomisierte Studien begleitete. Im Anschluss unterstützte Julius die UN in der Zentralafrikanischen Republik, bevor er zur Boston Consulting Group (BCG) nach Berlin wechselte. Bei BCG arbeitet er vorwiegend an Projekten in Afrika und für den öffentlichen Sektor.    

    Julius Gunnemann möchte sich in Harvard mit Sozialsystemen und zukünftiger Arbeitslosigkeit beschäftigen.