• Susanna Krüger

    Susanna Krüger

    …arbeitet an der höheren Wirksamkeit im NGO Sektor.

    Susanna Krüger studierte zunächst Geschichte, Philosophie und internationales Recht. Von 2000-2002 war sie dann im MPA2 Programm, am meisten haben sie dort Kurse zum Management von Veränderungsprozessen in öffentlichen Organisationen beeinflusst.
    Nach Tätigkeiten in der Verwaltungsreform, dem Mitaufbau einer neuen Public Policy School in Berlin und mehreren Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit gründete sie 2008 die GoodRoots GmbH, um zur Verbesserung der Wirkung gemeinnütziger Organisationen beizutragen.

    2016 hat sie den geschäftsführenden Vorstand von Save the Children in Deutschland übernommen und wirkt als Teil dieser weltweiten NGO daran mit, Wirksamkeit und Effizienz in humanitären Organisationen zu verbessern.

  • Wolfgang Silbermann

    Wolfgang Silbermann

    …ist der Redenschreiber des Bundesaußenministers.

    Wolfgang Silbermann studierte Volkswirtschaft und Philosophie an der Universität Oxford. Nach dem Berufseinstieg als Berater bei McKinsey & Company wechselte er 2009 in die Politik und wurde Persönlicher Referent von Frank-Walter Steinmeier, zunächst in dessen Rolle als Kanzlerkandidat und später als Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

    Von 2010 bis 2012 absolvierte Wolfgang das MPP-Programm an der Harvard Kennedy School, mit Studienschwerpunkten in Wirtschaftswissenschaften und politischer Theorie.

    Seit Beginn der neuen Legislatur 2013 ist Wolfgang im Auswärtigen Amt für die Reden des Bundesaußenministers Frank-Walter Steinmeier verantwortlich. Ob im Inland oder Ausland, vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen oder dem deutschen Bundestag: Reden sind zentrale Orientierungspunkte in der Arbeit des Außenministers. Der Redenschreiber muss also sowohl nah am Tagesgeschäft des Ministers sein, als auch längerfristige Perspektiven und neue Ideen im außenpolitischen Umfeld aufspüren. Dafür ist das Alumni-Netzwerk der Kennedy School eine fantastische Ressource! Egal welche Fragestellung, egal welches Land: Ein spannendes Gespräch mit einem HKS-Kollegen ist nur einen Anruf entfernt.

  • Thomas Geisel

    Thomas Geisel

    …gestaltet Düsseldorf.

    Thomas Geisel studierte Rechts- und Politikwissenschaften in Freiburg und Genf. 1988 schloss er sein Politikstudium an der Georgetown Universität in Washington ab. Sein erstes juristisches Staatsexamen absolvierte er 1990 in Freiburg.

    Von 1990 bis 1992 studierte er als McCloy-Stipendiat an der Kennedy School. Besonders gerne erinnert er sich an die zahlreichen politischen Diskussionen mit seinen Professoren und Kommilitonen, die ihm in seiner Arbeit als Kommunalpolitiker auch heute noch hin und wieder zu Gute kommen.

    Noch während des Studiums war Thomas Geisel für den Bundesgeschäftsführer der SPD tätig. Nach Abschluss des zweiten Staatsexamens 1995 arbeitete er zunächst für die Treuhandanstalt. Im Anschluss wechselte er 1998 in die Energiepolitik und arbeitete zwei Jahre für Enron in London. 2000 ging er zur Ruhrgas AG nach Essen, wo er als  Direktor für die langfristigen Gasbezüge zuständig war. Mit 50 wagte er den Sprung zu einer politischen Karriere: In seiner Wahlheimat Düsseldorf kandidierte er als Oberbürgermeister und gewann die Wahl am 15. Juni 2014 mit 59,2 %. Schwerpunkte seiner Arbeit als Oberbürgermeister sind die Themen Wohnen, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und Stärkung der Stadtteile.

  • Torsten Thiele

    Torsten Thiele

    …sorgt sich um den Ozean.

    Torsten Thiele studierte Volkswirtschaft und Jura in Würzburg, Genf und Bonn. Als McCloy-Stipendiat an der Kennedy School von 1985-1987 besuchte er Kurse von Tom Schelling, Dani Rodrik und Richard Zeckhauser und machte ein Praktikum bei den Vereinten Nationen.

    Nach vielen Jahren in der Finanzwelt in London, unter anderem bei der Gründung der Osteuropabank, gründete Torsten 2014 den Global Ocean Trust.
    Die Gesundheit des Ozeans, des größten Lebensraum auf unserem blauen Planeten, ist bedroht, daher engagiert sich Torsten in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, Umweltschützern, Politik und Wirtschaft im Meeresschutz. Torsten meint, dass Innovation in Technologie und Finanz die Umsetzung dringend nötiger neuer Massnahmen sinnvoll unterstützen kann.

  • Mirjam Schöning

    Mirjam Schöning

    …leitet innovative Stiftungsprogramme.

    Mirjam Schöning studierte BWL in St. Gallen, Barcelona und Stockholm. Anschliessend arbeitete sie als Beraterin bei Bain & Company in München. Durch viele Jahre in Mittelamerika geprägt, suchte sie den Wechsel in die Entwicklungszusammenarbeit und entschied sich, die Grundlagen dazu an der Harvard Kennedy School zu erwerben. Von 1998 bis 2000 absolvierte sie den Masters in Public Administration und verbrachte ein Praktikum bei der Weltbank. In Harvard stiess sie auch auf das damals noch wenig verbreitet Thema Social Entrepreneurship.

    Begeistert von der Idee, innovative Ideen, die sowohl einen sozialen als auch einen finanziellen Nutzen generieren, kam sie 2000 als erste Mitarbeiterin zur Schwab Stiftung für Social Entrepreneurship, die sie später auch leitete. Nach einem Jahr Forschung als Senior Fellow an der Oxford University zum Thema "Monitoring and Evaluation in the Social Sector",  ist Mirjam seit 2013 bei der LEGO Stiftung und hat die neue Wachstumsstrategie der Stiftung massgeblich mitgestaltet.

  • Friederike Hesse

    Friederike Hesse

    …ist für 65.000 Angestellte verantwortlich.

    Friederike studierte Volkswirtschaftslehre in Hamburg und St. Gallen.

    Von 2000 bis 2002 war sie McCloy-Stipendiatin im MPA-Programm. Hier beschäftigte sie sich besonders mit „Varieties of Capitalism“ – sowohl an der Kennedy School als auch im Economics Department der Harvard Graduate School of Arts and Sciences.

    Nach dem MPA arbeitete Friederike zwei Jahre als Beraterin für die Boston Consulting Group, um dann im Herbst 2004 ins damalige Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit als Referentin für Grundsatzfragen der Arbeitsmarktpolitik zu wechseln.

    2007 ging es zurück in die Wirtschaft, erneut als Unternehmensberaterin – nun mit einem Fokus auf personalstrategische Themen. Im Herbst 2012 folgte der Wechsel auf die Kundenseite: Friederike ist heute Konzernpersonalleiterin und Geschäftsführerin des internationalen Dienstleistungsunternehmens Dussmann Group.

  • Mirco Günther

    Mirco Günther

    …setzt sich als Dialogvermittler für Frieden und Sicherheit ein.

    Mirco Günther hat Politikwissenschaft in Berlin und Moskau sowie Middle East and Central Asian Security Studies in St. Andrews studiert. Anschließend arbeitete er als Mercator-Kollegiat für die GIZ in Botswana und als Politischer Berater und Leiter des Botschafterbüros an der OSZE-Mission in Tadschikistan, sekundiert von Auswärtigem Amt und Zentrum für internationale Friedenseinsätze.

    Im MPA-Programm an der Kennedy School von 2013 bis 2015 beschäftigte er sich mit Themen der internationalen Sicherheit und Verhandlungsführung. Kurz nach dem Ausbruch der Ukraine-Krise im Frühjahr 2014 wurde er für sechs Monate in die Ostukraine für den Aufbau der Sonderbeobachtungsmission der OSZE entsandt.

    Von 2015 bis 2016 war Mirco Günther stellvertretender Leiter der OSZE-Mission in Kasachstan. In der Hauptstadt Astana führte er ein multinationales Team und verantwortete Projekte in den Bereichen Terrorismusbekämpfung, Energiesicherheit und Menschenrechtsdialog. Im Frühjahr 2017 übernahm er die Leitung des Büros der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kabul, Afghanistan.

  • Michaela Wintrich

    Michaela Wintrich

    …setzt sich für mehr Bildungsgerechtigkeit für Kinder und Jugendliche ein.

    Michaela studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg und Istanbul. Sie unterstützte das Team des Präsidiums der Universität in einem umfassenden Reformprozess und setzte diese Arbeit als Referentin des Kanzlers fort.

    Durch zwei Kooperationsprojekte im Bereich Schulbildung und ihre eigene Bildungsgeschichte wurde Michaelas Engagement für gerechte Bildungschancen für Kinder und Jugendliche geweckt. An der Kennedy School konzentrierte sie sich auf Bildung- und Sozialpolitik, arbeitete an einem Projekt mit dem Bildungsminister von Massachusetts, beriet ein Schulnetzwerk in Texas zu Skalierung und forschte zu erfolgreicher Elternarbeit.

    Nach Harvard hat Michaela zunächst bei einer Schulgründung mitgewirkt, dann bei der gemeinnützigen Organisation Teach First Deutschland Strategiethemen verantwortet und baut nun als Geschäftsführerin die Hans Weisser Stiftung auf, die unter anderem Bildungsübergänge von Kindern und Jugendlichen fördert. Michaela ist darüber hinaus politisch im Bildungsbereich aktiv.

  • Kai Monheim

    Kai Monheim

    …unterstützt globale Verhandlungen.

    Kai Monheim verbrachte Jurastudium und Referendariat in Passau und Berlin mit Stationen im Auswärtigen Amt, im Bundestag und bei der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit. Im Anschluss erfüllte sich 2005 der Traum eines Masters in Public Policy an der Harvard Kennedy School mit Schwerpunkt auf Verhandlungen, Mediation und Leadership.

    Enttäuscht über das Scheitern des UN-Klimagipfels von Kopenhagen, untersuchte Kai in seinem PhD an der London School of Economics and Political Science (LSE), wie die Vermittlung von UN und Gastgeberland multilaterale Verhandlungen befördert oder scheitern läßt. Als Visiting Fellow forscht er dort bis heute zu multilateralen Verhandlungen.

    Mit diesen Erkenntnissen beriet Kai Frankreich und die UN vor dem Pariser Klimagipfel und gründete das „Centre for Multilateral Negotiations“ zur Verhandlungsberatung und -training für Regierungen und internationale Organisationen.

    Ab 2017 baut er daneben als Geschäftsführer die privatwirtschaftliche Verhandlungsberatung Egger Philips Hamburg auf. Hierbei greift er auf seine Werkzeuge aus fünfjähriger Beratertätigkeit bei der Boston Consulting Group sowie auf seine Ausbildung als Mediator zurück.