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Karlotta Garinet
An der Harvard Kennedy School möchte sich Karlotta auf Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie deren Schnittstellen zu strategischer Kommunikation und klimainduzierten Sicherheitsrisiken konzentrieren.Karlotta Garinet studierte Psychologie mit den Schwerpunkten Leadership und Sozialpsychologie an der Helmut-Schmidt-Universität und vertieft ihr Profil durch ein Masterstudium in Civil-Military Interaction in Kooperation mit dem NATO Civil-Military Cooperation Centre of Excellence in Den Haag.
Nach über zehn Jahren als Offizierin der Bundeswehr, unter anderem im NATO- und EU-Hauptquartier EUROCORPS in Straßburg, wo sie Ausbildungs- und Einsatzvorbereitungen sowie internationale Zusammenarbeit koordinierte, vertiefte sie als Ecological Security Fellow am Council on Strategic Risks ihren Fokus auf klimainduzierte Sicherheitsrisiken. Ihre Forschung zu KI-gestützter Verhandlungsführung führt sie an der HKS im Rahmen der AI Negotiation Challenge fort. Zudem ist sie Co-Chair der UNOPS-Initiative „30 below 30“, einem internationalen Netzwerk junger Fachkräfte im Austausch mit dem Executive Director zur Agenda 2030. Ehrenamtlich engagiert sie sich politisch, bei Women in International Security Deutschland, und als Mentorin, u. a. bei ApplicAid und Project Access. -

Louisa Brög
An der Harvard Kennedy School möchte Louisa Einblicke in sicherheitspolitische Entscheidungsprozesse und die strategische Kultur der USA gewinnen. Ihr Ziel ist es, langfristig zu einer gestärkten transatlantischen Sicherheitsinfrastruktur und Partnerschaft zwischen Nordamerika und Europa beizutragen.Louisa Brög studierte im Bachelor Philosophie, Politik und Wirtschaft an der Universität Oxford und absolvierte anschließend ein Masterstudium in Internationalen Beziehungen an der London School of Economics and Political Science. Neben ihrem Studium engagierte sie sich in der Studierendenvertretung und als Trainerin der deutschen Nationalmannschaft im englischsprachigen Debattieren. Nach Praktika in der Zentrale des Auswärtigen Amtes und bei der Münchner Sicherheitskonferenz führte sie ihr Weg über das Carlo-Schmid-Programm nach Brüssel wo sie eineinhalb Jahre im NATO Hauptquartier im Referat für strategische Kommunikation tätig war. Zuletzt war sie als Referentin für Krisenfrüherkennung an das Direktorat für Frieden, Sicherheit und Verteidigung des Europäischen Auswärtigen Dienstes sekundiert. In ihrer Freizeit engagiert sich Louisa als Vorsitzende bei be.boosted, einem gemeinnützigen Verein, der Studierende und junge Berufstätige in den Bereichen Rhetorik, Verhandlungsführung und Leadership weiterbildet.
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Maximilian Nachtwey
An der Harvard Kennedy School möchte sich Max auf internationale Sicherheitspolitik spezialisieren und sich dabei insbesondere mit der Entwicklung neuer transatlantischer Kooperationsprojekte im Bereich der Verteidigung befassen.Maximilian Nachtwey ist in Thüringen aufgewachsen und leistete nach seinem Abitur zunächst Freiwilligen Wehrdienst. Später absolvierte er die Ausbildung zum Reserveoffizier bei der deutschen Fallschirmjägertruppe. Als aktiver Reservist dient er als Einsatzoffizier in einem Fallschirmjägerregiment sowie in der Fallschirmsprungausbildung. Mit 19 Jahren machte er sich selbstständig und berät seither Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung zur strategischen Kommunikation.
Max studierte Allgemeine Rhetorik, Geschichts- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Tübingen, Oxford und Stanford. Parallel zum Studium absolvierte er Praktika im Bundestag sowie der Wirtschaft. In Stanford arbeitete er als International Defense Researcher am Gordian Knot Center for National Security Innovation und wurde designierter Chef des Stabes des Center-Direktors. Nach seiner Rückkehr stieg Max in Deutschland als Berater bei McKinsey & Company ein. Ehrenamtlich engagiert er sich seit vielen Jahren für benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie in der humanitären Hilfe in Kriegsgebieten. -

Fabian Ulmer
An der Harvard Kennedy School möchte Fabian die Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) in eine sichere, verantwortungsvolle und vertrauenswürdige Richtung steuern. Konkret möchte er (1) die Innovationskraft von KI mit gesellschaftlicher Sicherheit und Ethik in Einklang bringen, (2) die internationale Zusammenarbeit bei der globalen Aufgabe zur Minderung von KI-Risiken fördern, und (3) durch bessere KI-Regulierung sicherstellen, dass Technologien den Menschen dienen.Fabian Ulmer studierte Informatik mit Spezialisierung in Künstlicher Intelligenz (KI) in Deutschland, den USA, Kanada und Großbritannien. Nach Innovationsprojekten in Public Administration im Finanzministerium und bei den Vereinten Nationen, arbeitet Fabian nun in Public Policy mit dem Ziel weltweit Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Nutzung von KI zu etablieren, bei denen Mensch und Gesellschaft im Mittelpunkt der Technik stehen. Hierbei trug er im Dienst des Kabinetts der dänischen EU-Kommissarin zur Annahme der europäischen KI-Verordnung bei und wirkte auf die Implementierung der Gesetzgebung im Thinktank The Future Society ein. Langfristig möchte Fabian an der Konzeption des ersten internationalen Gremiums für KI mitwirken.
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Lea Baltussen
An der HKS möchte sich Lea auf internationale Sicherheitspolitik und deren Schnittstelle mit Energiepolitik konzentrieren. Insbesondere möchte sie sich die Wechselwirkungen zwischen internationaler Sicherheit und der Energiewende erforschen, um einen Beitrag zur europäischen Verteidigung sowie Energiewende zu leisten.Lea Baltussen studierte Volkswirtschaft, Politikwissenschaften und Philosophie and der Universität Oxford. Nach ihrem Bachelor absolvierte sie mehrere Praktika im Bundestag und in der Wirtschaft. Im Master studierte sie Volkswirtschaft an der Universität Cambridge. Seit ihrer Jugend war Lea im Ruderleistungssport aktiv und gewann in 2021 das Oxford Cambridge Boat Race im Leichtgewichtsboot der Frauen mit Cambridge. Neben dem Studium engagierte sie sich durch ihre ehrenamtliche Arbeit bei Project Access (zuletzt als Head of Applicant Outreach Central Europe) für Bildungsgerechtigkeit.
Nach ihrem Berufseinstieg 2022 als Beraterin bei McKinsey konzentrierte sie sich auf Projekte im Verteidigungs- und Energiesektor. Ihr Fokus lag hier auf einer Stärkung der europäischen Verteidigungsindustrie und der Entwicklung von Strategien für den Einsatz erneuerbarer Energien bei energieintensiven Unternehmen.
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Sebastian Buck
An der Harvard Kennedy School wird sich Sebastian mit nachhaltigen Lieferkettengesetzen beschäftigen. Dabei will er besser verstehen, inwiefern Gesetze den Schutz von Menschenrechten gewährleisten können ohne die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu beeinträchtigen.Sebastian Buck absolvierte seinen B.A. in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und an der University of California, Los Angeles. Parallel bestritt er zahlreiche Praktika, unter anderem bei dem Health Action Coordinating Committee in Kambodscha und den Vereinten Nationen in Bonn. Ehrenamtlich engagierte er sich bei der NGO HOPE worldwide und gründete ein Integrationsprogramm für geflüchtete Menschen mit. Zudem co-hostete er den „Spacemakers“ Podcast, der religiöse Traumata, insbesondere im LGBTQIA+ Kontext, problematisiert.Mit 21 stieg Sebastian als Berater bei der Strategieberatung McKinsey & Company ein, wo er sich auf Projekte im öffentlichen Sektor und im Corporate Social Responsibility Bereich konzentrierte. Als besonders prägend erlebte Sebastian ein halbes Jahr in Ostafrika, wo er den Aufbau einer internationalen Organisation für gesundheitliche Krisenprävention mit vorantrieb. Darüber hinaus forschte er zu Chancengerechtigkeit im deutschen Bildungswesen und rief zahlreiche LGBTQIA+ Initiativen ins Leben.
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Johannes Magdowski
An der Harvard Kennedy School möchte Johannes sich damit beschäftigen, wie in Zukunft das Potential von ökonomischen Anreiz-Systemen auf globaler Ebene effektiver genutzt werden kann und dabei insbesondere seine Kenntnisse in quantitativer Analyse und Strategieentwicklung vertiefen.Johannes Magdowski studierte im Rahmen eines Doppel-Bachelor-Programms Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Sciences Po Paris und der Columbia University in New York. Während des Studiums absolvierte er mehrere Praktika in der strategischen Beratung und in der Entwicklungszusammenarbeit.
Darüber hinaus sammelte er Forschungserfahrung und arbeitete hierfür an der Columbia Business School zu Unternehmensinvestitionen sowie für den Ökonomen Paul Romer auf dem Gebiet der Wettbewerbsökonomie. Seit 2021 war Johannes für die OECD im Bereich Internationale Finanz- und Steuerpolitik tätig. Dort war er in diverse Entwicklungs- und Implementierungsprojekte involviert und leitete u.a. Länderevaluierungen im Zusammenhang mit Standards für den automatischen Informationsaustausch. Ehrenamtlich engagiert er sich für Bildungsgerechtigkeit und setzt sich dabei speziell für den breiten Zugang zu musikalischer Förderung ein. -

Jasper Doeninghaus
Jasper möchte sich an der Harvard Kennedy School auf die Beziehung zwischen privatem und öffentlichem Sektor spezialisieren, mit Fokus darauf, wie politische Maßnahmen nachhaltige Unternehmenspraktiken fördern können, ohne die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen.Nach seinem Abitur absolvierte Jasper Döninghaus ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Obdachlosenhilfe in Melbourne. Anschließend studierte er Philosoph, Politics and Economics am King’s College in London, wo er sich auf Public Policy und Behavioural Economics spezialisierte. Während seines Studiums begann Jasper als Public Sector Consultant bei PwC zu arbeiten, mit einem Fokus auf strategisches Informationsmanagement.
Parallel dazu gründete Jasper das Start-up CarbonTag, das sich auf die Berechnung von CO2-Emissionen von Lebensmitteln konzentriert. Nach dem Abschluss seines Bachelors arbeitete er zwei Jahre lang als Co-Founder und COO von CarbonTag in Wien und Berlin. Gleichzeitig war er als Research Associate für Prof. Armin Steinbach von der HEC Paris tätig, wobei sein Schwerpunkt auf Wirtschafts- und Finanzpolitik lag.